Gehmeditation

Gesunde Pausen durch Gehmeditationen

Pausen sind wichtig für die Konzentration und das Wohlbefinden. Für längere Pausen ist es zudem empfehlenswert, den Arbeitsplatz zu verlassen und sich bewegen, z.B. indem du spazieren gehst.
Gehmeditation
Foto: Aleksandra Mincheva
  • Life

Meldung vom: | Zur Original-Meldung

Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (2018) betont die Wichtigkeit von Bewegung: "Jeder auch noch so kleine Schritt weg vom Bewegungsmangel ist wichtig und fördert die Gesundheit. Jeder Schritt zählt!" Das Bewegung sich positiv auf zahlreiche Aspekte der physischen und psychischen Gesundheit auswirkt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Daher ist es wichtig, bewegte Pausen auch in den Arbeits- und Studierendenalltag zu integrieren. Die Gehmeditation ist dafür eine gute Alternative zu klassischen Spaziergängen.

Was ist eine Gehmeditation?

So wie viele andere Achtsamkeitsübungen auch liegt der Ursprung der Gehmeditation im Zen-Buddhismus. Wie auch bei klassischen Meditationsformen im Sitzen, wird der Fokus bei der Gehmeditation ganz auf den gegenwärtigen Moment gerichtet, z.B. auf jeden Schritt oder Geräusche in der Umgebung.

Für wen eignen sich Gehmeditationen?

Durch ihr Bewegungselement ist die Gehmeditation sehr gut geeignet für ergonomische und gleichzeitig auch die mentale Gesundheit fördernde Pausen. Sie ist außerdem auch Anfänger:innen gut umsetzbar, da die Konzentration nicht zwangsläufig nach innen gerichtet ist und die Augen geöffnet bleiben. Darüber hinaus kommt es bei der Gehmeditation zu weniger Schmerzen und Muskelverspannungen als bei klassischen Meditationsformen im Sitzen.

Welche Auswirkungen haben regelmäßige Gehmeditationen auf die Gesundheit?

Neben den mittlerweile sehr gut und zahlreich erforschten positiven Auswirkungen von Meditation auf die mentale Gesundheit, Stressbewältigung, Konzentration und vieles mehr, gibt es auch Ergebnisse, die zeigen, dass Gehmeditationen ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben können, z.B.:

  • Reduktion von Ängsten
  • Positive Effekte auf Depressionen
  • Verbesserung der funktionellen Fitness
  • Erhöhung des Gleichgewichts
  • Verbesserung von Diabetes Typ II

Durch eine Gehmeditation kannst du also deine Lernpause mit Bewegung und Achtsamkeit verbinden. Dies hat zahlreiche positive Auswirkungen auf deine psychische und physische Gesundheit.

Platzhalter-Bild
Gehmeditation
Audio: Universität Jena